Sebastian Luik

Psychotherapie & Achtsamkeit

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Body scan nervt Sebastian Luik

Body Scan Meditation: 5 Gründe, warum er nervt – und warum genau das gut ist

Warum Dich der Body Scan manchmal nervt – und weshalb genau darin die Kraft dieser Achtsamkeitsübung liegt. Mit Tipps, Hintergründen & Audio.

Einleitung

Die Body Scan Meditation ist eine der bekanntesten Achtsamkeitsübungen – und gleichzeitig eine der unbeliebtesten. Viele Menschen berichten, dass sie sich dabei langweilen, unruhig werden oder einfach nichts spüren. Doch genau diese „nervigen“ Erfahrungen sind kein Fehler, sondern Teil der Praxis.

In diesem Artikel erfährst Du, warum der Body Scan manchmal so anstrengend ist – und weshalb er trotzdem ein Kernstück von MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) nach Jon Kabat-Zinn ist.

Hinweis: Am Ende findest Du auch einen Link zu einer 25-minütigen geführten Body Scan Meditation (kostenlos auf YouTube).

Kennst du das?

Vielleicht hast Du schon mal einen Body Scan gemacht. Du legst Dich hin, schließt die Augen, hörst einer Stimme zu, die Dich durch Deinen Körper führt – und anfangs klingt es ganz entspannt.
Doch dann passiert es:

  • Du wirst unruhig.
  • Du langweilst Dich.
  • Dein Kopf macht nicht mit.
  • Oder Du fragst Dich einfach: „Warum soll ich das überhaupt machen?“

 

Das Gefühl „Body Scan nervt“ ist kein Zeichen, dass Du etwas falsch machst. Im Gegenteil: Es zeigt, dass Du genau dort bist, wo die eigentliche Praxis beginnt.

Body Scan - kurz erklärt

5 Gründe, warum der Body Scan nervt – und warum das dazugehört

Grund 1: „Ich bin zu ungeduldig.“
Beim Body Scan dauert es manchmal mehrere Minuten, bis Du überhaupt vom Kopf zu den Füßen gelangst. Für ein Gehirn, das gewohnt ist, ständig Reize und Ablenkungen zu haben, wirkt das endlos.

Warum das normal ist: Ungeduld ist ein Hinweis darauf, wie sehr Dein Nervensystem auf Schnelligkeit trainiert ist. Der Body Scan setzt bewusst einen Gegenpol – und genau darin liegt der Wert.

 

Grund 2: „Es ist langweilig.“
Immer wieder den Körper spüren – und das über 20, 30 oder 45 Minuten? Kein Actionfilm, keine Breaking News, keine bunten Bilder. Nur Atem und Körper.

Warum das wertvoll ist: Langeweile ist wie ein Muskelkater des Geistes. Erst wenn es langweilig wird, beginnt Dein Gehirn, Stille überhaupt wahrzunehmen. Die „Nervigkeit“ ist also der Übergang in eine neue Art von Aufmerksamkeit.

 

Grund 3: „Ich schlafe ein.“
Kaum liegst Du entspannt, schon nickst Du weg. Und anstatt bewusst zu üben, landest Du im Halbschlaf.

Warum das kein Fehler ist: Einschlafen zeigt, dass Dein Körper erschöpft ist. Es ist eine Einladung, Dir mehr Ruhe im Alltag zu gönnen. Mit etwas Übung findest Du den Mittelweg: wach genug, um präsent zu sein – entspannt genug, um loszulassen.

 

Grund 4: „Ich merke gar nichts.“
Manchmal spürst Du beim Body Scan wenig: kein Kribbeln, keine Wärme, keine besonderen Empfindungen. Das kann frustrierend sein, besonders wenn andere von intensiven Erfahrungen berichten.

Warum das dazugehört: Wahrnehmung ist wie ein feines Instrument, das erst gestimmt werden muss. Wenn Du „nichts merkst“, heißt das nur: Dein Bewusstsein kalibriert sich noch. Mit der Zeit wird Deine Sensibilität feiner.

 

Grund 5: „Meine Gedanken hören einfach nicht auf.“
Du willst den Körper spüren, aber Dein Kopf erzählt Geschichten: über den Tag, über die Einkaufsliste, über Dinge, die Du noch erledigen musst.

Warum das die Übung ist: Gedankenstille ist nicht das Ziel. Die Übung besteht darin, Gedanken wahrzunehmen, ohne ihnen immer sofort zu folgen. Jeder Moment, in dem Du Gedanken bemerkst, ist bereits ein Schritt in die Achtsamkeit.“

Deshalb Achtsamkeit!

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Das Üben von Achtsamkeit verändert etwas. Dieses „Etwas“ ist so vielfältig und tiefgreifend, dass es nur schwer in Worte zu fassen ist. Näheres über meine persönlichen Erfahrungen findest du hier.

Auch die Erfahrungen von Millionen Praktizierenden und Tausende Studien¹ zeigen, wie tiefgreifend Achtsamkeit das Leben verändern kann. Hier ein Einblick in die bemerkenswerten Vorteile, die Achtsamkeit mit sich bringt:

Deshalb Achtsamkeit!

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Das Üben von Achtsamkeit verändert etwas. Dieses „Etwas“ ist so vielfältig und tiefgreifend, dass es nur schwer in Worte zu fassen ist. Näheres über meine persönlichen Erfahrungen findest du hier.

Auch die Erfahrungen von Millionen Praktizierenden und Tausende Studien zeigen¹, wie tiefgreifend Achtsamkeit das Leben verändern kann. Hier ein Einblick in die bemerkenswerten Vorteile, die Achtsamkeit mit sich bringt:

Probiere den Body Scan gerne aus

Lesen ist das eine – erfahren das andere.
Wenn Dich die Beschreibungen neugierig gemacht haben, lade ich Dich ein, den Body Scan gleich oder später selbst auszuprobieren.

Vielleicht wirst Du unruhig, vielleicht langweilst Du Dich, vielleicht schweifen Deine Gedanken ab – oder Du entspannst tief. Alles darf sein. Genau das macht den Body Scan zu einer so wertvollen Übung: Er zeigt Dir, wie Dein Geist funktioniert, und gibt Dir die Möglichkeit, sanft damit zu üben.

Hier findest Du eine 25-minütige geführte Body Scan Meditation mit mir:

Fazit: Nervig? Ja. Sinnvoll? Absolut.

Der Body Scan ist nicht dafür da, sich immer gut anzufühlen.
Er ist ein Training darin, mit Dir selbst in Kontakt zu kommen – auch wenn es unangenehm, langweilig oder mühsam ist.

Das „Nervige“ ist nicht das Problem, sondern der Weg. Genau dort lernst Du, mit Geduld, Sanftheit und Präsenz dazubleiben.

Eine Einladung zum Jetzt

Wenn Du magst, kannst Du weiter mit mir auf innere Entdeckungsreise gehen: über meinen Blog, in einem meiner Kurse oder durch meine kostenlosen Achtsamkeitsimpulse.

Oder tritt meiner WhatsApp-Community Mindful Living bei – mit einem Klick bist Du dabei und bekommst regelmäßig kleine Inspirationen für Deinen Alltag.

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